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Geschichte
der Hostal Horizonte
Die Geschichte unserer Pension
ist eng mit der Geschichte unserer Familie verbunden. Das Hostal Horizonte wurde
im Jahre 1939, gegen Ende des Spanischen Bürgerkrieges, in äußerst schwierigen
Jahren für die Bewohner Madrids gegründet. Unsere Familie bewohnte bereits lange
vorher die Räumlichkeiten, ohne sie allerdings als Pension zu nutzen. Seitdem
sind viele Jahre vergangen, vieles hat sich in unserer Pension ereignet, viele
Reisende waren seit dem unsere Gäste.
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Neutralität Spaniens im Zweiten Weltkrieg kamen viele Menschen zu uns, vor allem
Franzosen und Polen. |
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| Aus
dieser Zeit stammen die Gemälde des polnischen Malers Gasowsky, der die Zerstörungen
der Kirche San Sebastián aus seinem Zimmer heraus festhielt. Die Kirche war während
eines Bombenangriffs teilweise zerstört worden. Durch die Explosion stürzte die
Kuppel der Kirche auf das Dach unseres Nachbarhauses. |
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| So verging die Zeit und in Madrid ging es
nach und nach wieder aufwärts. Viele der in den Theatern und traditionellen Festsälen
engagierten Künstler in der Umgebung verbrachten die Spielzeiten hier bei uns,
ob Theaterdirektoren, Schauspieler oder Sänger. Bischöfe und Geistliche von außerhalb,
die Madrid und der Kirche San Sebastián einen Besuch abstatteten, waren für eine
Nacht unsere Gäste. Auch viele Toreros kleideten sich bei uns prachtvoll an, denn
es war seit alters her typisch für diese Gegend. Noch heute ist es das, allerdings
vom Gran Hotel aus, gegenüber unserem Hostal Horizonte. |
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| Bedingt
durch den Anstieg des Lebensstandards schickten viele Eltern ihre Kinder zum Studium
in die Hauptstadt, von denen viele ihre Jahre in unserer Pension verbrachten. |
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| Als sie uns wieder verließen, waren
sie Ingenieure oder Ärzte, Maler oder Philosophen...Einige waren mit dem Schriftsteller
Don Jacinot Benavente befreundet. In unserer Pension verkehrte ein hoch entwickeltes
intelektuelles Milieu, in offener Atmosphäre wurden endlose politische Diskussionen
geführt. Viele Jahre verbrachte mit uns der Dichter Don Juan Pérez Creus, der,
noch hochbetagt, uns dann und wann besuchte und mit uns die Erinnerungen aus jenen
Jahren teilte. |
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So
erreichen wir die achtziger Jahre, in denen Madrid eine neue Blüte erlebte und
die Formulierung "La movida madrileña" in der ganzen Welt berühmt wurde.
Wir erinnern uns an den exzentrischen Fanny Mc. Namara, Begleiter des berühmten
Filmregisseurs Pedro Almodóvar in seiner ersten Zeit als Sänger.
Diese Episoden
und Personen sind bis heute lebendig geblieben und leben als Erinnerungen fort.
Sie werden einen Hauch der vergangenen Jahrzehnte Madrids bei einem Aufenthalt
in unserem Hostal Horizonte spüren können! |
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Pension
Horizonte ansichten. Kirche San Sebastián
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